Siquijor
ist die kleinste Inselprovinz im Zentral-Visayas.
Sie wurde früher "Isla del Fuego" genannt,
Siquijor
Siquijor da ihr Vulkan nachts Feuer sprühte als die Spanier in ihrer Galleonen vorbeisegelten.
Die Legende erzählt, dass die Insel in einem gewaltigen Unwetter durch einen Blitz aus dem Meer gestiegen sei.
Der Tourismus spielt noch keine so große Rolle auf Siquijor obgleich sich die
herrlichen Buchten und Korallenriffe, traumhaften Sonnenuntergängen und Palmstrände,
Wasserfälle und Höhlen ebenso sehen lassen können wie die historischen Kirchen und alten Häuser.
In der Nähe der Stadt Cantabon ist der höchste Berg Siquijors der 557 m hohe Mount Bandilaan, im angeschlossenen Camp Park führen Trampelpfade durch üppigen Regenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten. Der palmengesäumte Paliton Beach, ein paar Kilometer von San Juan, ist einer der schönsten Strände der Insel. In Lazi steht gegenüber der 1884 erbauten St. Isidore Parish Kirche der älteste und größte Konvent des Landes, der St. Isidore Labradore-Konvent. Und ein paar Kilometer landeinwärts von Lazi liegt in landschaftlich schöner Umgebung der Cambugahay Wasserfall, ein sehr schöner Wasserfall mit natürlichem Pool.
Siquijorwasserfall
Ein weiteres Naturwunder ist die Cantabonn Höhle. Es führen keine Gehwege zur Höhle und in der Höhle gibt es kein Licht. Der Einstieg in die Höhle ist etwas eng, aber dann eröffnet sich die Höhle mit einem unterirdischen Fluss und wunderschönen Stalagmiten. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert um sich gegen Ausrutschen zu sichern.
Cantabon Cantabon
Cantabon Cantabon
Die Strände von Siquijor sind unberührt, das Wasser klar und das Meer voller Leben selbst in Strandnähe sind Seesterne in vielen Farben, Seeigel, Fische und Korallen zu sehen. Eine schöne Insel zum Schnorcheln und Tauchen.
Siquijorstrand Siquijorstrand
Siquijorstrand Siquijorstrand
Eine erste Klasse Unterkunft ist das Coco Grove Beach Resort. Der Strand ist fantastisch und die Preise sind vernünftig. Es gibt zwei Pools, ein Restaurant mit vollem Service und freundlichem Personal, Motorräder können gegen eine geringe Gebühr gemietet werden. Es ist eine ausgezeichnetet Möglichkeit die Insel mit dem Motorrad zu sehen. Die Insel Siquijor kann nicht mit dem Flugzeug erreichen. Man sollte nach Dumaguete auf der Insel Negros fliegen oder von Cebu aus Siquijor mit dem Schiff fahren.
Kirche Kirche
Vor der Kirche Vor der Kirche
Die Insel wird auf den Philippinen mit leichtem Gruseln in der Stimme auch "Witch Island", Hexeninsel, genannt. Denn in dem dicht bewaldeten, bergigen Hinterland Siquijors leben und wirken einige Dutzend Geistheiler. Die meisten von ihnen sind sogenannte Mananambals, gute Heiler. Sie gelten als Meister im Brauen von geheimnisvollen Kräutersäften, die gegen allerlei Krankheiten helfen (sollen). Von ihren Patienten nehmen sie als Gegenleistung nur eine Spende an. Was die damalige Präsidentengattin Imelda Marcos, die in den Siebzigerjahren auf Siquijor von einer seltsamen Hauterkrankung geheilt wurde, ihrem Mananambal zukommen ließ, ist leider nicht überliefert. Schon für wenige US-Dollars kann man "Gayumpa" erstehen, ein Gebräu, das angeblich zu Glück und Erfolg verhilft. "Sumpa" - Schutzamulette - sollen hingegen böse Geister abwehren und sind ein echter Verkaufsschlager.
Denn unter den Heilern auf Siquijor, so schaudern viele Filipinos, gibt es auch schwarze Magier, die sich auf fiese Zaubersprüche verstehen und unliebsamen Zeitgenossen Pech in der Liebe oder gar unheilbare Krankheiten anhexen.

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